Ankommen in der Tiefe Deines Herzens (D)
Andreas Goldemann
Andreas Goldemann is an internationally renowned intuitive and sound healer. As a passionate ambassador for inner peace and self-discovery, he has supported countless individuals on their healing journey with his unique gift. His voice touches deeply and leads to profound transformation.
HIS METHOD:
A harmonious blend of sound, movement, and reflection. Without being physically present, he manages to initiate change in others. With his support, you can free yourself from negative emotions, limiting beliefs, and old conditioning that burden your consciousness, your body, and your life.
Imagine a single tone calming the noise in your mind and revealing who you truly are. With Andreas’ help, you’ll find your way back to yourself, build trust, and discover your true potential. This profound experience is hard to put into words — but those who have lived it feel the transformation in every cell.
After twelve impressive years of touring — bringing the path of intuitive, energetic healing to tens of thousands of people (in 24 countries and 22 U.S. states) — Andreas decided in 2016 to share his knowledge through online courses.
HIS MISSION?
To reach and support people all over the world. Thanks to modern technology, you can experience Andreas’ transformative work anytime, anywhere — on your computer, smartphone, or tablet.
"Spüren, was Dich glücklich macht.
Dieser Workshop hilft Dir, falsche Vorstellungen und harmonieverhindernde Emotionen abzulösen, die Dich von Deiner tiefen Herzensverbindung abhalten.
Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu Dir selbst und mach Dein Leben zu der Herzensangelegenheit, die es sein soll."
"Wenn wir wirklich Veränderungen in uns selbst erreichen wollen, müssen wir tief gehen – nicht nur an der Oberfläche bleiben. Heilung geschieht, wenn wir bereit sind, alles Alte loszulassen und uns öffnen für etwas Neues."
Summary
- Der Vortrag betont das tiefe Eintauchen in Herz und Energiekörper für Heilung und Bewusstseinsentwicklung. - Es geht um das Erkennen und Loslassen von Selbstkritik und bedingungsloser Selbstliebe als Grundlage. - Verschiedene Energiekörper (physisch, Äther-, Mental-, Astral-/Emotionalkörper, Seele, Adonai, Monade) werden erklärt. - Akzeptanz gegenüber sich selbst und anderen ohne Widerstand ist wichtig für innere Freiheit und Heilung. - Eigene Grenzen definieren und Entscheidungen treffen stärken die persönliche Kraft und schaffen Schutz.
Article
Die Reise ins Herz: Wie intuitive Klangheilung uns zu unserer inneren Quelle führt
Andreas Goldemann leitete beim Heal Play Love Festival eine tiefgreifende Session über Energiekörper, Selbstliebe und die transformative Kraft der bedingungslosen Herzensöffnung
Der Saal war bis in die dritte Reihe gefüllt, als Andreas Goldemann am Samstagvormittag des Heal Play Love Festivals in Kemptthal die Bühne betrat. Der international renommierte intuitive Klangheiler zog zunächst seine Schuhe aus – "wie eine Maya, alles weg, was stört" – und lud die Anwesenden ein, gemeinsam auf eine Reise zu gehen. Eine Reise, die tiefer führen sollte als gewöhnliche Workshops: direkt ins Zentrum des menschlichen Bewusstseins, ins Herz.
Raumreinigung als Voraussetzung für tiefe Arbeit
Bevor die eigentliche Session begann, widmete sich Goldemann einer Praxis, die er als grundlegend für seine Arbeit bezeichnet: der energetischen Raumreinigung. "Hier waren viele Workshops, viele Emotionen, viel Arbeit – und ich möchte ein bisschen durchputzen", erklärte er dem Publikum. Mit intuitiver Klangarbeit erfasste er den Raum und informierte ihn nach einer inneren Harmonie um.
Die Wirkung war für viele Teilnehmende unmittelbar spürbar. Gedanken wurden weniger fest, die Atmosphäre freier und klarer. Goldemann nutzte diesen Moment, um ein zentrales Prinzip seiner Arbeit zu erläutern: "Niemand kann jemand anderen heilen. Wir holen uns eine Information zurück, die es vorher schon heil gab."
Das Prinzip der sieben Energiekörper
Den Kern seiner Präsentation bildete die Erklärung der sieben Energiekörper – ein Wissen, das laut Goldemann aus den Mysterienschulen stammt und leider oft zurückgehalten wird, obwohl es allen Menschen gehört. Er führte das Publikum systematisch durch die verschiedenen Ebenen des menschlichen Seins.
Der physische Körper, so Goldemann, sei nicht das, wo wir wirklich drin sind. "Euer Energiefeld hat achtzehn Meter. Ihr seid alles, was diese 18 Meter ausmacht und mehr." Er forderte die Anwesenden auf, sich selbst anzufassen, achtsam mit sich zu sein und sich selbst Liebe zu geben.
Der Ätherkörper, eine Ebene über dem physischen Körper, wirke als Informationsfeld und speichere Verletzungsinformationen. Wenn diese gelöst werden, könne der physische Körper schneller heilen. Der Mentalkörper wiederum sei verantwortlich für Intellekt, Ego und Manifestation – hier seien die Gedanken angesiedelt, die wir immer wieder denken, wobei viele davon gar nicht unsere eigenen seien.
Der Schmerz liegt im Emotionalkörper, nicht in der Seele
Besonders eindringlich war Goldemanns Erklärung zum Astral- oder Emotionalkörper. Dieser sei der Körper, mit dem wir träumen und Emotionen empfinden. "Seelenschmerz spüren wir tatsächlich im Astral-/Emotionalkörper, nicht in der Seele", erklärte er. Die Seele selbst wolle alles erfahren und fühle den Schmerz nicht, aber im Astral-/Emotionalkörper zerreiße es uns.
Die Seele beschrieb Goldemann als naiv, als eine Instanz, die Erfahrung sammeln wolle – Schmerz wie Freude. Sie sei wie ein zentraler Server für Information unserer Inkarnationen. Der Klangheiler sprach offen über seine eigenen Erfahrungen, von häuslicher Gewalt bis zu Betrug: "Doch wichtig ist: Weitergehen, Aufstehen, Erfahrungen annehmen."
Die Monade als Quelle der Glückseligkeit
Der höchste Energiekörper, die Monade, verbinde uns mit allem Leben, jeder Zelle, der Schöpfung. "Wenn du Kontakt zu deiner Monade aufnimmst, entsteht Bliss, Glückseligkeit, positive Gleichgültigkeit und die Fähigkeit, dein Leben selbst zu erschaffen", erklärte Goldemann. Die Monade sei im Herzen verankert, und genau hier liege der Schlüssel zur tiefgreifenden Veränderung.
Zwischen Seele und Monade verortete er noch den Adonai-Körper, in dem Charisma und persönlicher Ausdruck lägen. Der bewusste Kontakt mit dem Adonai bringe Freiheit, Ruhe und Entfaltung – eines unserer Geburtsrechte, wie Goldemann betonte.
Das kleine Herzchakra und bedingungslose Selbstliebe
Ein zentraler Punkt der Session war die Arbeit mit dem kleinen Herzchakra, das im ägyptischen Chakrensystem zwei Zentimeter unterhalb des Haupt-Herzchakras liegt. Dieses sei der Sitz der bedingungslosen Liebe. "Unser Herz ist oft nicht bedingungslos – wir lieben mit Bedingungen. Auch uns selbst gegenüber sind wir kritisch", stellte Goldemann fest.
Durch bewusstes Atmen in dieses kleine Herzchakra und Zentrierung der Energie könne das große Herzchakra befreit werden. Er leitete die Teilnehmenden an, in Selbstvergebung zu gehen: "Schau hin, was dich selbstkritisch macht, akzeptiere es für einen Moment und lass es los."
Die Wirkung der Klangarbeit zeigte sich während der gesamten Session. Goldemann tönte immer wieder, gab Bewusstseinszustände durch Klang wieder, und die Anwesenden spürten, wie ihr Körper schwerer wurde, das Bewusstsein tiefer rutschte und sich ein Gefühl der Geborgenheit einstellte.
Akzeptanz als Voraussetzung für Veränderung
Ein weiterer wichtiger Aspekt war Goldemanns Verständnis von Akzeptanz. "Wir müssen jedem anderen gönnen, dass es ihm gut geht. Den Groll, die Verärgerung – das sollte man in sich selbst ablegen, sonst bleibst du im Widerstand und die Energie bleibt gebunden", erklärte er.
Akzeptanz bedeute nicht Einverständnis, sondern das Anerkennen der Existenz einer Situation. "Unsere Energie ist gefangen, solange wir im Widerstand bleiben. Akzeptanz dessen, was ist, schafft Raum für Veränderung und führt uns zurück in unsere eigene Kraft", lautete eines seiner Kernzitate.
Grenzen als Selbstschutz, nicht als Abwehr
Besonders praktisch wurde es, als Goldemann über das Setzen von Grenzen sprach. Wichtig sei, nicht eine Grenze gegen jemanden zu setzen, sondern liebevoll die eigene Grenze für sich selbst zu definieren. "Das gibt innere Aufrichtung, Wärme und hilft, stabil und frei zu sein", erklärte er.
Diese Grenzziehung sei kein Widerstand, sondern Schutz des eigenen Raumes. Jeder sei Schöpfer seines Lebens und könne dieses gestalten, ohne andere zu verletzen. Wenn jemand die eigene Grenze nicht akzeptiere, sei das kein Mensch für einen.
Hoffnung als aufgeschobene Enttäuschung
Provokant war Goldemanns Aussage über Hoffnung: "Hoffnung ist oft eine aufgeschobene Enttäuschung, denn sie hält uns passiv. Vertrauen in uns selbst und aktives Handeln bringen die Kraft für Heilung und Veränderung." Er forderte die Anwesenden auf, ohne Erwartungen und ohne Hoffnung in die Arbeit zu gehen, stattdessen aber mit Vertrauen und eigener Dynamik.
Die Lösung für Probleme, so zitierte er Einstein, könne nicht auf derselben Ebene gefunden werden, auf der sie entstanden seien. "Wir müssen eine andere Ebene betreten: Leere und Neutralität als Quelle neuer Möglichkeiten."
Intuitive Arbeit ohne Plan
Bemerkenswert war, dass Goldemann nach eigener Aussage ohne Plan arbeitete: "Wäre keine intuitive Arbeit, wenn ich einen Plan hätte." In der Reflexionsarbeit liege die Verantwortung beim Publikum, denn wenn dieses ihm nichts gebe, könne er nicht arbeiten.
Diese Offenheit und Ehrlichkeit prägte die gesamte Session. Goldemann sprach über seine 25 Jahre Erfahrung, über das lange Lernen, sich selbst und die Prinzipien der spontanen Heilung zu verstehen. Spontane Heilung passiere, wenn jemand bereit sei, sich komplett zu ändern und alles zu vergessen, was vorher da war.
Kollektive Verbindung und Segen
Gegen Ende der Session leitete Goldemann eine kollektive Herzöffnung an. Er forderte die Anwesenden auf, ihr Herz weit wie ein Scheunentor zu öffnen, sich mit den Menschen im Raum zu verbinden und auch mit allen, die später das Video der Session anschauen würden. Gemeinsam sollte ein Segen gesendet werden, dass jeder in seine Herzenskraft und Tiefe komme.
Diese Geste verdeutlichte noch einmal Goldemanns Grundverständnis: Heilung und Transformation sind keine individuellen, sondern kollektive Prozesse. Die Verbindung mit anderen, das Gönnen von Wohlergehen, das Anerkennen der gemeinsamen Menschlichkeit – all das gehöre zum Weg ins Herz.
Praktische Werkzeuge für den Alltag
Neben der theoretischen Erklärung und der energetischen Arbeit gab Goldemann auch praktische Werkzeuge mit. Er empfahl, zu Hause für sich selbst zu singen, Zustände mit einer Drei-Finger-Technik abzuspeichern und täglich bewusst in das kleine Herzchakra zu atmen.
Die Verankerung der höheren Energiekörper im physischen Körper – die Monade im Herzen, die Seele in der Thymusdrüse, der Adonai mit der Schilddrüse – könne durch bewusste Verbindung mehr Frieden, Bewegung und Atmung bringen.
Ein Ankerpunkt für Glückseligkeit
Als die Session nach intensiven anderthalb Stunden zu Ende ging, hatte Goldemann seinem Publikum einen Ankerpunkt gegeben – einen Zugang zu einem Zustand, den er als Glückseligkeit, als Bliss beschrieb. "Der höchste Energiekörper, die Monade, ist in unserem Herzen verankert. Die bewusste Verbindung zu ihr bringt Ruhe, Freiheit und die Fähigkeit, das eigene Leben selbst zu erschaffen", hatte er erklärt.
Die Anwesenden beim Heal Play Love Festival erlebten eine Session, die weit über einen gewöhnlichen Workshop hinausging. Goldemann hatte nicht nur Wissen vermittelt, sondern einen Erfahrungsraum geschaffen, in dem die Teilnehmenden spüren konnten, was es bedeutet, wirklich im Herzen anzukommen.
Sein abschließender Dank galt der Präsenz der Anwesenden. "Dankeschön für euer Dasein, für eure Präsenz. Nehmt das mit, spielt wie Kinder und helft auch anderen", sagte er, bevor er unter lang anhaltendem Applaus die Bühne verließ.
Die Tiefe des Herzens, so wurde an diesem Vormittag in Kemptthal deutlich, ist kein esoterisches Konzept, sondern ein erfahrbarer Zustand – ein Ort der Ruhe, der Authentizität und der Lebensfreude, zu dem jeder Zugang finden kann, wenn er bereit ist, die Reise anzutreten.
Part of Heal Play Love Festival